Mid-West International Rotary Weekend

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Wankelmotors trafen sich in Gloucestershire

Inhalt

  1. Einleitung
  2. Basis des Mid-West Triebwerks
  3. Die Firma Mid-West
  4. Wankel zu Lande, zu Wasser und in der Luft
  5. Wankelmotoren in Aktion
  6. Ro 80 Teile-Nachfertigung von Rob Smith
  7. Wankel Plastikmodellbau von George Cordingley
  8. Abstecher zu NSU in Belgien
  9. Rücksprung zur Wankel-Startseite

Einleitung

Alle NSU-Clubs und besonders die Wankelmotor-Gemeinde wurden schon zu Anfang des Jahres auf eine interessante Veranstaltung in England aufmerksam gemacht. Durch den Austausch einiger Emails kamen wir mit dem Veranstalter in näheren Kontakt. Geschäftsführer Matthias Petry suchte für die "Rotary Days" noch einen "Wankel-Prinz", gemeint war natürlich das erste Serienauto der Welt mit dem NSU-Wankelmotor, der NSU/Wankel Spider. Mit der Hilfe von Claus konnten wir u.a. die Adresse unseres Spider-Fahrers Norman Walker übermitteln. Ende Mai entschlossen wir uns dann kurzfristig mal eben nachzusehen, wie das in England mit der Wankelszene so abläuft.

Im Rahmen einer Flugschau auf dem Gloucestershire Airport bei Staverton (südöstlich von Birmingham) wurde durch die Firma Midwest ein Wankelmotoren-Wochenende veranstaltet, zu dem alle interessierten Gruppen zur Teilnahme eingeladen worden waren. Dies sollte eine gute Gelegenheit sein, das Wankel-Flugmotoren-Programm der Firma Mid-West im Einsatz zu sehen. Neben dem aktuellen Stand der eigenen Wankelentwicklungen für den Leichtflugzeugbau wurde eine Ausstellung mit historischen Marksteinen der Kreiskolbenmotorentwicklung zusammengetragen. Termin war der 20. und 21. Juni 1998.

Am 19. Juni morgens starteten Claus und Gerhard um an den "Rotary Days" in Gloucestershire teilzunehmen. Die Fahrt wurde natürlich stilgerecht mit einem Wankelfahrzeug , Claus RX 7 Cabrio angegangen. Also auf geht's nach England in den mittleren Westen zu Mid-West Engines Ltd in Gloucestershire. Nachdem wir uns meistens auf Autobahnen durch Deutschland, Holland und Belgien bis in die Nähe von Brüssel durch das Freitagsverkehrsgewühl gekämpft hatten, machten wir erst mal eine NSU-Besichtigungspause bei Familie Rooselair nahe Brüssel.

Von Brüssel aus ging es noch weiter nach Calais in Frankreich zum Hoverport, wo wir wegen Vollauslastung fast 3 Stunden in der schönsten Sonne bis 21.00 Uhr warten mußten und erst unsere reservierte Überfahrt nehmen konnten. In 35 Minuten sind wir dann in 40 cm Höhe mit einem Hovercraft Flugboot über den Ärmelkanal geflogen. Wegen der fortgeschrittenen Zeit suchten wir uns kurz hinter Folkestone ein Bed & Breakfast-Quartier. Die Suche wurde zum Abenteuer, doch letztlich ging die ganze Aktion nach einigen Wirrungen noch gut aus und wie sagt der Engländer dann: "You got it!!" Am Samstagvormittag nahmen wir dann noch die letzten 300 km nach Glouchester unter die Räder. Und nicht vergessen, der Fahrer muß immer ganz links in der Gosse bleiben und kann endlich mal ganz nach rechts zum Überholen ausscheren und vorbeisausen. Etwas gewöhnungsbedürftig sind auch die zahllosen wilden Kombination von ineinandergeschachtelten linksrum zu durchfahrenden Kreisverkehre.

Nach gut 1000 rotierend problemlos zurückgelegten Kilometern trafen wir dann am Samstagmittag dank Sue Deanes perfekter Anfahrtskizze auf dem Gloucestershire Airport ein. Für unser offenes Turbo-Cabrio wurde uns ein Plätzchen im Hangar von Mid-West freigehalten., denn bei dem englischen Wetter weiß man ja nie, ob nicht doch ein kleines Schäuerchen vorbeizieht. Bis zum Sonntagmittag war es übrigens das einzige Turbo Cabrio von Mazda. Auch andere Raritäten wie der Wankel-Spider von Norman Walker (welcher hierbei auch noch überraschend seinen Besitzer wechselte und sich zu dem Cosmo gesellte), das Cosmo-Coupé von Ivan Dutton, etliche RX 7 der ersten Generation (überwiegend aus der zweiten Serie) sowie einige Ro 80 waren der Einladung gefolgt.

Der Mid-West Engines Ltd Geschäftsführer Matthias Petry, übrigens ein Deutscher, übernahm für uns vor Ort persönlich die Vorführung der neuesten Entwicklungen. Ab und zu kann man ihn auch mit der Firmenflieger G-OMWE, natürlich mit "Smooooth ROTARY POWER" bestückt, am deutschen Himmel sehen.

Basis des Mid-West Triebwerkes

Die eigentliche Basis der Norton- und damit auch Mid-West-Wankeltriebwerke bildete der Fichtel& Sachs KM 914 Motor aus dem Jahr 1967, aus diesem 19 PS Basistriebwerk ist nach fast zwei Jahrzehnten ein hochmodernes Hochleistungs-Wankeltriebwerk entstanden, das alle Anforderungen an ein "high-tech"-Triebwerk erfüllt.

Die mühsamen Zwischenschritte war in verschiedenen Zeitabschnitten auf dem Gelände in natura zu finden. Ein KM 48 mit 8 PS, dessen Konstruktion aus dem Jahr 1965 stammt, war senkrecht in einem Außenbordmotor verbaut. 1972 entstand aus dem KM 914 der KM 24 mit 294 cm3 Kammervolumen, der bereits 24 PS leistete und der bei Hercules in den Prototyp der W2000 eingebaut wurde. Daraus entstand schließlich der Sachs KC27 mit einer Leistung von 27 PS, der bekannt als Staubsauger der Hercules W2000 zu Vortrieb verhalf.

Die Mid-West Engines Ltd. baut gegenwärtig Einscheiben- und Zweischeiben Flugmotoren mit einem Einzelkammervolumen von 294 cm3. Sie sind ursprünglich entstanden aus der Nortonentwicklung. Die Leistung des vergaserbestückten Einscheibenmotors liegt bei 50 PS, der Zweischeiber liefert 95 PS bei 7500 rpm an der Propellerwelle, eine gerade in der Abschlußtestphase befindliche Zweischeiben Einspritzversion leistet 105 PS bei 7500 rpm an der Propellerwelle (110 PS an der Exzenterwelle).

Es gibt inzwischen Anwendungen für Ultraleichtflugzeuge, kommerzielle Kleinflugzeuge, Hubschrauber, Gokarts, Schneemobile, Antriebe für industrielle Anwendungen, Mini-Hoverkraft-Wettbewerbsmodelle mit 50 PS-Motor und einen Bergrennwagen Eigenbau mit Vierscheiben Motor aus zwei Norton Zweischeiben Triebwerken aufgebaut, der gegen die 2 Liter Konkurrenz antritt. Selbst David Garside, der Entwickler der bekannten Norton Wankelmotorräder war vor Ort und sah mit großer Begeisterung den aktuellen Stand der Motorenfertigung.

Die Firma

Mid-West Engines Ltd stellt Maschinen für Flugzeuge- und industrielle Anwendungen zwischen 40 und 100 BHP her. Von der CAA (englisches Luftfahrtbundesamt) anerkannt, ist Mid-West Engines Ltd, neben den Rolls Royce Flugmotorenbauern, der einzige Hersteller in Großbritannien, der die Erlaubnis hat Flugzeugtriebwerke zu entwerfen und herzustellen sowie sie nach JAR 145 Richtlinien zu reparieren.
Mid-West Engines zertifizierte inzwischen den ersten Wankelmotor der Welt nach den strengen Zulassungsvorschriften für Triebwerke (JAR-E), die auch für Flugzeug-Turbinen angewendet wird.

Beschäftigt werden gegenwärtig 30 Mitarbeiter und man sucht noch dringend Fachkräfte aus den Bereichen Konstruktion/ Design, Entwicklung, Produktion und QS-Systeme.

Die Technik der Mid-West Motoren

Ähnlich wie bei einem Turbinentriebwerk fließen die Gasströme im Wankelmotor stets nur in eine Richtung.. Dadurch bleibt der Ansaug- und Verdichtungsbereich des Rotorgehäuses verhältnismäßig kühl, während im Expansions- und Auslaßbereich sehr viel Wärme auftritt, die ein sorgfältiges Abkühlen erfordert. Frühe Automobil-Wankelmaschinen litten unter übermäßigem Dichtleistenverschleiß, der zum Teil unterschiedliche Gehäusedehnungen ausgelöst wurden. Jetzt sind neue und verbesserte Materialien verfügbar, die von MWE verwendeten Lösungen entsprechen der neuesten Technologie, haben die Probleme überwunden. Eine gute Eigenschaft des MWE-Wankelmotors ist, daß die Drehmomentkurve über einer sehr breiten Drehzahlbereich sehr flach ist.

Die reine Drehbewegung und nahezu vollkommene dynamische Auswuchtung der Maschine stellt bei zunehmende Rotationsgeschwindigkeit keine Probleme dar. In der Praxis werden die Drehzahlen der Mid-West Maschinen nur dadurch begrenzt, daß eine zufriedenstellende Auslegung zwischen der gewünschten Abgabeleistung und der Maschinenlebensdauer eine hohe Sicherheitsreserve eingehalten wird.

Das Untersetzungsgetriebe, als wesentlicher Bestandteil der Mid-West Wankelmotoren und angepaßte Torsionsdämpfer lassen den Propeller sich verhältnismäßig langsam drehen. Das Untersetzungsverhältnis des Zweiläufermotors GAE100R z.B. läßt den Propeller sechs Energiepulse pro Umdrehung erfahren. Als Vergleichswert kann eine Viertaktmaschine mit zwölf Zylindern, eine vergleichbare Kraftentfaltung erzielen. Ähnlich kann der Einläufermotor GAE50R nach seiner Untersetzung 1:3 mit einem Sechszylindermotor verglichen werden,. Jede beobachtete Erschütterung, die von einer mittleren Mid-West-Maschine gefühlt wird, kann fast immer einer Unwucht am Propeller zugeschrieben werden.

Wankel zu Lande, zu Wasser und in der Luft

Die Geschichte wurde neben etlichen Fahrzeugen mit einigen Exponaten vom Mannheimer Museum für Arbeit und Technik, wo der Nachlaß von Felix Wankel bewahrt wird (zur Erinnerung die große Wankelausstellung 96 und die verkleinerte Version im Zweiradmuseum anläßlich des Wankel Symposiums in Neckarsulm letztes Jahr). Zu den Exponaten gehörten frühe Hilfsgeräte zur Konstruktion von Rotationskolbenmotoren und dem Test verschiedener Konzepte, wie sie dann in Felix Wankels Buch Einteilung der Rotationskolbenmotoren genau analysiert wurden. Weiterhin ein Antriebsaggregat von einem Wasserskizuggerät mit einem wassergekühlten NSU-Wankelmotor von 1962( KKM 150 mit 150 cm3 mit 18 PS bei 6000min-1, EA 61, ein Rasenmäher mit einem Sachs KM3 (105 cm3 und 3 PS) sowie alle Einzelteile der aktuellen Mid-West Engines Ltd Flugmotoren ausgestellt. Die Einzelteile wurden in verschiedenen Bearbeitungsstufen gezeigt, angefangen mit dem Schmiederohling der Exzenterwelle bis hin zu fertig bearbeiteten und beschichteten Trochoide.

In den separaten, peinlich sauberen und wohlgeordneten Montageräumen, die wegen der strengen Zertifizierungsrichtlinien nur durch Glasscheiben eingesehen werden konnten, konnte man die einzelnen Stufen einer Motorenmontage einsehen.

Auf drei direkt angegliederten Leistungsprüfständen werden alle Motoren Ein- und Zweischeibenmotoren eingefahren und einem ausgiebigen Leistungstest unterzogen. Eine ganze Reihe verpackter Motoren wartete bereits auf die Auslieferung.

In der Prototyp-Phase ist gegenwärtig ein Vierrotor Flugmotor, der auch für kommerzielle Flugzeuge eingesetzt werden soll. Hierbei werden die zwei neu entwickelten Seitenteile und ein zentrales Untersetzungsgetriebe, mit den beiden nebeneinander liegenden Doppelrotoren zu einem kompakten Block verschraubt. Die meisten Bauteile können aus der laufenden Serie genommen werden, doch wegen der spiegelbildlichen Anordnung der zweiten Motorhälfte mußten die selbstentwicklete Wasserpumpe auf der Exzenterwelle und die Kühlluftpumpe zur Rotorkühlung seitenverkehrt neu abgegossen werden. Eine ansprechende und pfiffige Lösung!

Ein Segelflugzeug vom Segelflugzeugbau Alexander Schleicher aus Poppenhausen/Wasserkuppe mit klappbarem Einscheiben Wankel-Hilfsmotor war natürlich auch zu besichtigen. Im Segelbetrieb verschwindet der komplette Hilfsantrieb im Rumpf direkt hinter dem Cockpit und der Pilot genießt das dahingleiten.

Wankelmotoren in Aktion

Im Laufe des Tages wurde die Ruhe immer wieder mal durch einen Wankelmotor in Aktion unterbrochen Ein kerosinbetriebener Prototyp war auf der Ladefläche eines Kleinlastwagens montiert. Die Motorelektronik verhalf dem Kerosinmotor mit normalem Benzin zu leichterem Start und schaltete kurz danach automatisch auf den Kerosinbetrieb mit Fremdzündung um, was man auch am Laufgeräusch deutlich vernehmen konnte. Nach der kurzen Warmlaufphase mit relativ rauhem Motorlauf schnurrte das Kraftpaket in gewohnt wankeltypischer Weise.

Der angehende Flugzeugbauer konnte direkt vor Ort einen kleinen Cobra Doppeldecker, der in England als Bausatz angeboten wird, mit allen Bauunterlagen in Augenschein nehmen. Wegen eines seitlich umklappbaren Flügels ist der Miniflieger sehr platzsparend in einer Garage einzulagern. Als Antrieb dient hier der Harrier AE50, die 50 PS Einläuferversion des Mid-West-Wankels.

Die Firmenmaschine der Mid-West Engines Ltd ist natürlich mit der neuesten Zweischeibenwankeltechnik mit selbstentwickleter Motorelektronik mit verteilerloser Zündanlage und elektronischer Benzineinspritzung ausgerüstet. Der kleine Flieger hat eine maximale Startleistung von 105 PS und ist schon auf etlichen europäischen Flugschauen ( ILA 98, Epinal 98 etc.) vorgestellt worden.

Um die noch relativ teuren Kleinserienmotoren preisgünstiger herstellen zu können sucht Mid-West Engines Ltd noch Anwendungen für ihre Motoren. Denn mit wachsender Stückzahl sinkt mit Sicherheit auch der Herstellungspreis erheblich. Und Wankelmotoren sind ja nicht nur für Flugzeuge gut geeignet. Ich könnte mir so eine wilde Hummel auch gut in meinem Spider vorstellen. Kammervolumen, Leistung, Größe und Gewicht stimmen, nur der abgehobene Luftfahrtpreis schreckt noch...

Aus der neueren Wankel-Erfolgsgeschichte war die gelb-blaue Duckhams Norton von 1994 ausgestellt, mit ihr belegte Ian Simpson 20 erste Plätze und wurde Meister der British Super Cup Championship. Das 588 cm3 Triebwerk verhilft der 134 kg wiegenden Maschine mit ihrem Sechsganggetriebe zu einer Spitzengeschwindigkeit von 190 mph (ca. 300 km/h).

Sonntagmittag machten wir uns bei bestem Wetter wieder auf den Rückweg nach Dover, wo wir diesmal die Schnellfähre Seacat, ein Zweirumpf Hochgeschwindigkeits-Turbinenfährschiff nach Oostende versuchten Montagmorgen gegen 4 waren wir total erledigt wieder in Minden. 


CK & GeGe 




NSU Ro 80 Ersatzteillage

Rob Smith (email) hat einige gute Ideen an seinem Ro 80 vorgeführt. Er sagte mir, die Engländer sind oft für die praktikablen und bestechend einfachen Lösungen eingestellt. So hat er eine Firma aufgetan, die für L 25,- die Ro 80 Wasserpumpen überholt. Die vorderen oberen Federbeinaufnahmen des Ro hat er in Eigenregie perfekt erneuert. Über eine Händler hat er das Gummirohmaterial bekommen, bei Lotus werden daraus die Motoraufhängungen hergestellt. Mit einem selbst gefertigten Hilfswerkzeug und dem heimischen Backofen werden in einer Preß- und Backprozedur neuwertige Aufnahme unter Verwendung der intakten alten Metallteile hergestellt, pro Stück benötigt die Prozedur an die eineinhalb Stunden Wärmebehandlung. Für die gängigsten Mazda Kerzen hat er Gewindeadapter, passend für die Ro 80 Kerzenlöcher hergestellt, wobei die Kerzen mit Wärmeleitpaste aus dem Elektronikbereich in den Adapter eingeschraubt werden.

Bei Startproblemen mit seinem Ro 80 kann er mit einem kleinen Kästchen seiner HKZ-Zündanlage vorgaukeln, daß sein Ro-Motor schon mit 6000 min-1 dreht, obwohl er noch keinen Tropfen Benzin angesaugt hat. Dabei brennt die HKZ erbarmungslos alle Kohlekurzschlußbrücken weg und wärmt die Kerzen für die nachfolgende Arbeit vor. Doch ein guter Ro 80 braucht dies ganzen Aktion eigentlich gar nicht, doch man weiß ja nie wie es im Ernstfall mal kommt. Der kluge Mann baut vor.

Wankel-Modellbau

George Cordingley, der Chairman de Ro 80 Club GB hatte in USA eine Neuauflage eines Modellwankelmotors im Maßstab 1:5 aufgetan. Der von Minicraft Model Kits, Torrance, Ca 90510 USA vertriebene Bausatz stammt aus dem Jahr 1996, er hat die Bestellnummer 11201 und ist Made in China. Der Karton zeigt eine farbige Mazda Cosmo-Antriebseinheit aus den 60er Jahren mit gelbem Luftfiltergehäuse. Das Motorgehäuse ist aus klarem Kunststoff gefertigt.

NSU Abstecher zu Rooseleir in Belgien

Zwischenstop in Belgien bei Familie Rooseleir, der Marke NSU seit langer Zeit total verfallen. Die Söhne André und Daniel haben sich mit allen wichtigen NSU Typen eingedeckt. Bei einem Treffen mit André, Daniel und Guy Walread konnten wir die schönen NSUs begutachten. Da taucht doch plötzlich ein herausgeputzter Spider in absolutem Originalzustand in der Werkstatt auf. Und ich dachte immer mein Spider, mit schwarzem Armaturenbrett und der FGNR 5603375 wäre der letzte gebaute, doch Fehlanzeige, Daniel hat gerade einen Spider mit gerade 3200 km, der sich im absoluten Originalzustand befindet und von ihm wieder in liebevoller Kleinarbeit zum werksneuen Outfit herausgeputzt wird, aufgetrieben. Und die FGNummer ist 56033384!!!

CK & GeGe